Von Doha nach Bangkok

Um drei Uhr – Ortszeit Doha 6 Uhr – kamen wir in Quatar an. Wir verbrachten die zwei Stunden Wartezeit damit, reiche(?) Scheichs, teils mit ihren in Burkah verschleierten Frauen, beim Parfümkauf zu beobachten. Was denken diese Frauen wohl von uns, wenn sie uns am Flughafen in unseren Treckingklamotten sehen? Ganz zu schweigen von den Strandurlaubern in knappen Tops und Shorts.

Auf der Strecke von Doha nach Bangkok waren die Flugzeugsessel wesentlich bequemer. Dafür hatte Elfi – a la Air France auf meiner Südafrika-Tour – einen Kasten vor den Füßen – und damit keine Chance, die Beine auszustrecken. Haben die eigentlich schon mal was von Reisetrombose gehört?
Luxus dafür: Jeder hatte einen Bildschirm am Sitz und man konnte zwischen dutzenden von Filmen und CDs wählen. Ziemlich Klasse. Ich schaute „Walk the Line“ – den Jonny Cash Film. Gut, wenn auch eigentlich nicht meine Richtung.
Elfi schlief trotz Kasten vor den Beinen tief und fest.

Gegen sechs Uhr abends Ortszeit (bei uns elf Uhr morgens) kamen wir in Bangkok an und waren so gegen acht im Hotel.

Am Flughafen trafen wir auch Knuth, unserer Reisebegleiter von Djoser, der als Ersatz für die erkrankte Veronika mitkam.

Da es schon etwas später war, war es zwar noch recht warm, aber nicht wirklich heiß. Elfi und ich liefen zur

Kao San Road – eine ziemliche Touristenfalle mit T-Shirt-Ständen und Rucksackimitationen.

Immerhin – an einem Straßenstand holten wir uns den ersten Vorgeschmack Asiens bei Nudeln und Frühlingsröllchen.

Eine halbe Stunde vor Mitternacht (Ortszeit) schliefen wir ein, und durch bis zum Weckerklingeln um halb sieben am nächsten Morgen. Trotz lauter Straße.

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