Ein unerwartet kurzer Besuch im Zoo Münster

Bei den Wölfen hielten wir erst in einigem Abstand an, aber heute waren sie überhaupt nicht scheu und gruben den Boden des Gehegeteichs nach Algen um.


Erste Eindrücke aus dem Raubvogelnetz und von den Pinguinen

Der Leopard war hinter Gittern (ich frage mich, ob er an sich auch noch ein größeres Gehege hat), während der Tiger derzeit auf Gesellschaft wartet und sie noch nur beschnuppern kann – das Paar ist sich noch nicht hautnah begegnet.

Das Erdmännchen blieb wachsam, obwohl es ihm fast in die Augen regnete.
Erdmännchen im Regen
Der Orang-Utan dagegen – unter Dach im Trockenen – beobachtete uns interessiert.
Orang-Utan
Münster am Meer

Die Pelikane mit ihren wunderbar orangenen Liedern (und Kehlsäcken) sind nur wenige Meter vom Elefantengehege.

Als wir morgens an der Afrika-Savanne vorbeigingen war sie noch leer. Als ich alleine zurückkehrte, war sie gut gefüllt, aber es war nahe am Mittagessen. Gerade noch Zeit ein flüchtendes Gnu (nein, nicht vor mir) und turtelnde Kronenkraniche abzulichten.

Nicht weit vom Zooeingang sind mehrere Leopardenwiesen und auf einer von diesen lag ein Pärchen, von dem ich vermute, das es Geschister sind, denn im Vorjahr gab es ziemlich viel Nachwuchs.

Auf einer anderen Wiese noch näher am Eingang lag ein einzelner Leopard direkt vorm Zaun, vollkommen unberührt von Regen und Nässe.

Tja, und dann bin ich Mittags von einer Stufe der Zooschule abgerutscht und habe mir den Fuss gezerrt. Abends konnte ich kaum laufen und habe mich entschliessen müssen, das Zoowochenede verfrüht zu beenden 🙁
Vielleicht klappt es nächstes Jahr wieder.

Ein Fotowochenende im Allwetterzoo Münster

Ich hatte ein Fotowochenende im Allwetterzoo Münster gebucht, bei Hans-Peter Schaub, dem Redakteur von Naturfoto, zum Aufwärmen von Kindheits- und Studienzeiterinnerungen und für ganz viel Zeit mit ganz vielen Tieren.
Es hätte ein bisschen kühler sein können, definitiv, aber ich habe das Wochenende trotzdem genossen.

Kommt mit auf einen – ok – größeren Spaziergang!

Das netteste Erlebnis hatte ich übrigens mit dem Zwergseidenäffchen. Ich hatte mich vor der Hitze ins Affenhaus geflüchtet. Vorne, direkt hinter der Scheibe im Zwergseidenäffchengehege steht ein Baumstamm. Ich fotografiere so vor mich hin, als eines der Äffchen näher rückt und sich auf den Baumstamm setzt. Und mich genau beobachtet. Wenn ich etwas vor die Scheibe hielt (meine CF-Karte, ich hatte nichts besseres), folgte es genau mit den Augen. Ein sehr intelligenter und aufmerksamer Blick. Von Zootieren beobachtet sozusagen. Faszinierend. Ich frage mich, was es gemacht hätte, wenn jemand die Scheibe weggenommen hätte