Ein unerwartet kurzer Besuch im Zoo Münster

Bei den Wölfen hielten wir erst in einigem Abstand an, aber heute waren sie überhaupt nicht scheu und gruben den Boden des Gehegeteichs nach Algen um.


Erste Eindrücke aus dem Raubvogelnetz und von den Pinguinen

Der Leopard war hinter Gittern (ich frage mich, ob er an sich auch noch ein größeres Gehege hat), während der Tiger derzeit auf Gesellschaft wartet und sie noch nur beschnuppern kann – das Paar ist sich noch nicht hautnah begegnet.

Das Erdmännchen blieb wachsam, obwohl es ihm fast in die Augen regnete.
Erdmännchen im Regen
Der Orang-Utan dagegen – unter Dach im Trockenen – beobachtete uns interessiert.
Orang-Utan
Münster am Meer

Die Pelikane mit ihren wunderbar orangenen Liedern (und Kehlsäcken) sind nur wenige Meter vom Elefantengehege.

Als wir morgens an der Afrika-Savanne vorbeigingen war sie noch leer. Als ich alleine zurückkehrte, war sie gut gefüllt, aber es war nahe am Mittagessen. Gerade noch Zeit ein flüchtendes Gnu (nein, nicht vor mir) und turtelnde Kronenkraniche abzulichten.

Nicht weit vom Zooeingang sind mehrere Leopardenwiesen und auf einer von diesen lag ein Pärchen, von dem ich vermute, das es Geschister sind, denn im Vorjahr gab es ziemlich viel Nachwuchs.

Auf einer anderen Wiese noch näher am Eingang lag ein einzelner Leopard direkt vorm Zaun, vollkommen unberührt von Regen und Nässe.

Tja, und dann bin ich Mittags von einer Stufe der Zooschule abgerutscht und habe mir den Fuss gezerrt. Abends konnte ich kaum laufen und habe mich entschliessen müssen, das Zoowochenede verfrüht zu beenden 🙁
Vielleicht klappt es nächstes Jahr wieder.

Junagadh

Mausoleum
Kuppelversammlung
Mausoleum
Ein Adler neben dem Turm
Zum Himmel fehlen noch ein 1000de Meter
Schriftzüge zwischen Blumen
Tor aus 1001ner Nacht
Neben dem Mausoleum ist der Moscheehof
Moschee
Sieht irgendwie leer aus
Eisblöcke
TucTuc
Junge mit Ziege
Stadttor

Junagadh hat ein prachtvolles altes Mausoleum, die gar nicht sooo alt ist, aber mit vielen verschiedenen Spitzen und Kugeln verziert. Und langsam schon wieder verfällt. Die Minarette stehe in einigem Abstand drum herum. Zuckerbäckerstil, könnte man sagen. Gegenüber das nicht so süße Leben: Das Gerichtsgebäude und nicht weit davon hinter viele Meter hohen Mauern das Gefängnis, in das hier keiner rein möchte, wir auch nicht.
Jemand schiebt Eisblöcke Richtung Stadttor. Und ein Junge geht schnellen Schrittes mit einer Ziege auf dem Arm vorbei.

Oben über Junagadh liegt ein Tiger quer auf der Straße. Ein Stofftiger :-). Teil des Forts von Uperkot ist eine riesige Freitagsmoschee, die langsam verfällt. Davor liegen Tücher über – ja was eigentlich, Gräber? Gleich um die Ecke führen zwei Stufenbrunnen in die Tiefe, einer davon in mehreren Etagen und ein anderer der einfach nur hinunter führt und von dem ich glaube, das er wesentlich älter ist, und für mich – auch wegen seiner Einfachheit – wesentlich eindrucksvoller.

Die Edikte von Ashoka sind 33 Inschriften, die man verstreut über Indien, Pakistan, Bangladesh und Nepal auf Säulen, Felsen und Höhlenwänden finden kann. Sie stammen aus dem 3. Jahrhundert vor Christus und sind der erste handfeste Nachweis des Buddhismus, der durch Kaiser Ashoka in diesen Regionen (und angeblich bis zum Mittelmeer, so erzählen es die Inschriften) gefördert und verbreitet wurden.
Und einer dieser Felsen findet sich auch in Junagadh.

Überblick über Junagadh
Uperkot Fort
Uperkot Fort
Uperkot Fort
Jama Masjid
Buddhistische Höhle
Adi Charan Vav
Die Edikte von Ashoka
Die Edikte von Ashoka

Ein Fotowochenende im Allwetterzoo Münster

Ich hatte ein Fotowochenende im Allwetterzoo Münster gebucht, bei Hans-Peter Schaub, dem Redakteur von Naturfoto, zum Aufwärmen von Kindheits- und Studienzeiterinnerungen und für ganz viel Zeit mit ganz vielen Tieren.
Es hätte ein bisschen kühler sein können, definitiv, aber ich habe das Wochenende trotzdem genossen.

Kommt mit auf einen – ok – größeren Spaziergang!

Das netteste Erlebnis hatte ich übrigens mit dem Zwergseidenäffchen. Ich hatte mich vor der Hitze ins Affenhaus geflüchtet. Vorne, direkt hinter der Scheibe im Zwergseidenäffchengehege steht ein Baumstamm. Ich fotografiere so vor mich hin, als eines der Äffchen näher rückt und sich auf den Baumstamm setzt. Und mich genau beobachtet. Wenn ich etwas vor die Scheibe hielt (meine CF-Karte, ich hatte nichts besseres), folgte es genau mit den Augen. Ein sehr intelligenter und aufmerksamer Blick. Von Zootieren beobachtet sozusagen. Faszinierend. Ich frage mich, was es gemacht hätte, wenn jemand die Scheibe weggenommen hätte