Von Glendambo über Coober Pedy nach Marla (517 km)

Die Nächte werden nur langsam wärmer. Mein Schlafsack ist relativ feucht, hat aber kaum Zeit zum Auslüften. Immerhin hält er warm. Wieder hieß es, halb sechs aufzustehen.

Nach dem Frühstück liefen wir dem Bus voraus, um einige Verkehrsschilder zu fotografieren.

Gegen halb zwölf kamen wir in Coober Pedy an (natürlich nicht zu Fuß).
Die Leute leben dort immer noch in Höhlen und graben nach Opalen. Die Stadt ist voll rotem Staub und es gibt keine Pflanzen, die hier freiwillig wachsen würden. Kein Platz, wo ich wohnen möchte. Ich kauften einen Ring für Biggi und war froh, weiterzukommen.

Über Seitenstraßen fuhren wir weiter nach Marla, vorbei an Crocodile Harry (der in einer Höhle wohnt und die Wände mit Bildern und Plastiken nackter Frauen dekoriert hat). Ein weiterer Zwischenstopp fand bei den Breakaway Ranges statt, die entfernt an eine erodierte Version des Monunment Valleys erinnern. Hier hätte ich gerne mehr Zeit gehabt.

Auf der Weiterfahrt habe ich dann einigen Australiern MauMau begebracht. Unter großem Gelächter, weil sie sich sicher waren, daß „MauMau“ auf Deutsch irgendetwas unanständiges sein müßte.

Abends auf dem Campground hieß es dann noch, eine große Wasserflasche kaufen.

Nach dem Abendessen haben wir noch eine Nachtwanderung gemacht, um uns den Sternenhimmel anzusehen. Ich habe das Kreuz des Südens und die Milchstraße gesehen.

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