Von Renmark nach Glendambo (743 km)

Gemeinerweise hatte uns unsere Reiseleitung nicht verraten, daß die Grenze zu South Australia auch eine Zeitumstellung bedeutete (eine halbe Stunde zurück), so daß wir früher aufstanden als wir mußten.

Um fünf vor sieben ging es weiter, erstmal Richtung Burra (Morning Tea), wo wir unseren letzten Passagier aufnahmen.

Die Landschaft wechselte langsam von lichten Eukalyptuswäldern zu baumlosen mit trockenem Gras bewachsenen Hügeln. Es gab vereinzelt Schafe und noch weniger Wild. Gelegentlich wurde da, wo bei Regen wahrscheinlich Wasser fließt, die gelbe Fläche von einem roten Mini-Canyon durchschnitten.
Auch nach Burra änderte sich die Landschaft nicht sehr. Rechts des Busses kann man von weitenm die Flinders Ranges sehen, links den Spencer Gulf.

Kurz vor Port Augusta färbte sich auf der rechten Seite das Wasser Pink (Algenblüte). In Port Augusta hielten wir unsere Mittagspause. Gute Gelegenheit, ein paar Traveller Cheques zu tauschen.

Auf der Weiterfahrt mußte dann jeder nach vorne um sich vorzustellen. Außerdem sammeln unsere Reiseleiter für die Flying Doctors.

Wir machten eine Photostop am Island Lagoon, einem Salzsee

Und eine Stop in Woomera, dem Testzentrum britischer Raketen und Atombomben mit der üblichen Materialaustellung. Ich hasse das, insbesondere, wenn niemand auch nur einen kritischen Gedanken zeigt. So richtig creepy war dann das Band, das danach im Bus abgespielt wurde, von dem Landvermesser, der die Raketen- und Atomtest-Gebiete erschlossen hatte. Okay, er hatte einen ziemlich schwarzen Humor, und erst dadurch wurden große Teile Central Australias erschlossen, aber ich weiß nicht, was an Atomtest so lustig sein soll.

Diesmal kamen wir erst mit Einbruch der Dunkelheit am Campingplatz an. Also hieß es, schnell das Zeilt aufbauen. Essen gab’s um acht (Steak, war ok),

Danach sollte es eine Reptilienshow geben. Aber da ich dringenst waschen mußte, habe ich die ausgelassen. Da die Trockner ziemlich lahm waren, kam ich erst gegen zehn zum Haarewaschen.

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