Hüstener Kirmes

Als Kind und Teenie habe ich hier Tage verbracht. Autoscooter, Enterprise (da saß man in einer Kabine, an einen Gurt kann ich mich nicht erinnern, und hing auch kurzfristig auf dem Kopf), weil sich das Karusselrad senkrecht aufrichtete). Das alles mit 5 oder 10 DM Taschengeld pro Tag auf das man vorher gespart hatte. Und man hat immer Ausschau gehalten nach irgendwelchen Verwandten oder nach Bekannten der Eltern, die einem dann was zugesteckt haben.

Ähnlich ist es heute immer noch. Das größte und wohl auch älteste Volksfest des Sauerlandes zu dem Jung und Alt von weither hinkommt.

Meine Oma mit ihren 92 Jahren muss als eingeborene Hüstenerin auf jeden Fall hin, auch wenn das Gehen langsam schwerer fällt. Dann steht sie mit offenen Mund vor den verrücktesten Fahrgeschäften und schüttelt den Kopf. Ich glaube, am liebsten würde sie mitfahren. Und dann gibt sie ihren Enkelinnen gebrannte Mandeln aus, die wir dann gemeinsam verspeisen.

Die Tierschau fanden wir damals nicht so interessant, obwohl wir meist zumindest nach den nieiedlichen Kaninchen geschaut haben, die wir am liebsten nach Hause geschleppt hätten. Montags früh ist es immer gerammelt voll um die Petrikirche herum.

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