Um halb sieben morgens kam der Zug in Panzihua an. Es war noch dunkel. Wir fuhren in einem engen Kleinbus der Dämmerung entgegen Richtung Lijiang.
Die Umgebung von Panzihua ist einfach nur scheusslich. Ein Wohnhochhaus reiht sich an das nächste. über allem schweben Kohlestaub und die Abgase der Hochöfen. So war es wohl früher im Ruhrgebiet.
Wir waren froh, bald die Grenze zur Provinz Yunnan und damit ländlicher Gegenden zu erreichen. Hier sah ich auch meine ersten Reisterassen. Erst waren wir uns gar nicht so sicher, ob das wirklich Reis war, denn er wurde gerade geerntet, und da sehen die Felder aus wie die meisten Getreidefelder. Die Ernte fand grossenteils manuell statt, mit der Hilfe kleiner Dreschmaschinen. Auf den oberen Hängen gibt es kleinere Maisfelder. Der Mais trocknete an den Hauswänden.
Es ging immer weiter bergauf (Lijiang liegt auf 2600 m). Auf einmal tat sich ein unglaublich weiter Blick in ein riesiges Tal auf. Dörfer wechselten mit Feldern. Die Luft war klar.
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