Great Ocean Road

Morgens bestiegen wir einen Hügel oberhalb Apollo Bay, von dem man einen guten Überblick über das Städchen und die zugehörige Küste hatte. Die Stadt ist sehr bunt, sowohl Hauswände als auch (Blech-)Dächer haben vielfältige Farben.

Am Vortag hatten wir eine ziemlich schlechte Sicht. Gefolgt nachts von einem Sturm. Der Morgen war warm, schwül und klar und die Sicht um so besser.

Da es Sonntag war, gingen wir zuerst in die Kirche. Sowohl Anne als auch Tony sind – wie ich – katholisch. Gesangbücher gab es keine, dafür Kopien mit Gebetstexten und die Lieder wurden per Overhead projeziert. Ich kannte keines davon, auch nicht die Melodie. Nach der Kirche dann Teil 2 der Great Ocean Road. Der erste Teil bestand aus dunklem Felsen,

Teils 2 aus weicherem Sandstein. Man hat immer wieder Ausblicke auf die Steilküste und interessante Felsformationen: Die 12 Apostels,

London Bridge (ein Bogen fehlt),

das Blowhole und The Grotto (Tonys Lieblingsort).

Mit Einbruch der Dunkelheit kamen wir dann auf der Farm an. Tony sprang sofort in die Arbeitsklamotten um noch beim Melken zu helfen. Ich bekam mein eigenes Zimmer mit Bett. Und Anne schob einen Meat Pie in den Ofen. Währenddessen schaute kurz Simon, der Sohn von Anne und Tony, herein und eine Nachbarsfamilie, deren Sohn Klavier übte. Dann gab es Abendessen, Australienphotos und Anne und ich tauschten uns über unsere Israelreisen aus.

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