Shopping in London

Geweckt wurden wir genau wie Montags. Da wir uns heute die Haare nicht waschen wollten, schafften wir es auch pünktlich den Zug zu erreichen. An diesem Tag ging es nach London, Shopping. Ich hatte die vage Hoffnung, etwas zur Silberhochzeit meiner Eltern zu finden.

Zuerst aber ging’s ins Trocadero um ein Hologram als Geschenk für unsere großzügigen Gatsgeber zu finden. Wir entdschieden uns für ein Glas Martini.

Dort durchstöberten wir auch einen Plattenladen (Sting, „Dream of the blue turtles“) und ein Buchgeschäft (Jane Austen, „Northanger Abbey“),

Anschließend aßen wir bei Wimpy zu Mittag. Diese Restaurantkette hatte nämlich einen Schottlandführer herausgegeben , der uns teiweise gute Dienste geleistet hatte und da wollten wir uns revanchieren.

In der Annahme, daß dort irgendwo Harrods wäre, spazierten wir dann die Regent Street runter. Dabei entdeckte ich ein Geschäft, daß Whiskykaraffen in großer Auswahl verkaufte. Wir merkten uns daß und beschlossen, vor der Rückfahrt nochmal zurückzukehren (wg. meiner Eltern). Erstmal spazierten wir aber weiter. Zu unserer Enttäuschung mußten wir bald feststellen, daß Harrods weder an Regent noch Oxford Street liegt, sondern in Knightsbridge.

Also fuhren wir mit der U-Bahn hin. Wir bestaunten die Food Halls, schauten uns auch dort Karaffen an (dreimal so teuer) und wühlten uns durch die Buchabteilung. Zum Abschluß holten wir noch Geschenkpapier für das Hologramm.

Dann fuhren wir zurück zur Regent Street und gingen in das Geschäft mit den Karaffen. Ich suchte eine von den etwas eckigeren aus. Und dann wurde alles etwas kompliziert.
Zuerst fand die Verkäuferin den passenden Karton nicht, also wurde die Karaffe in den einer etwas teureren Marke verpackt (macht ja auch mehr her).
Dann erkundigte ich mich, wieviel es kosten würde, ihn nach Deutschland zu schicken. Zuerst meinte sie zwei Pfund (ungefähr 6,50 DM) und dafür hätte ich’s ja gemacht, aber eine Kollegin berichtigte sie: 11 Pfund. Da beschloß ich, das Paket doch lieber selber zu schleppen.
Jetzt ging’s ans bezahlen. Da ich meine Reisekasse nicht allzusehr belasten wollte, versuchte ich’s mit Euroschecks. Erstmal schaute mich das Fräulein an der Kasse reichlich verwundert an und meinte dann, sie müßte erstmal nachfragen, ob die akzeptiert werden und wie. Nach fünf Minuten kam sie zurück und meinte „Ja, das ginge wohl.“ Bis ich sie dann auch noch überzeugt hatte, das der Scheck richtig ausgefüllt sei, brauchte es dann auch nochmal seine Zeit.
Dann hieß es den Zug nach Reading ereichen und wir waren zur selben Zeit in Wargrave, wie am Tag zuvor.

An diesem Abend wollte Jon selber kochen: Chili con Carne. Er war ganz schön am Wirbeln. Zwischendurch mußten die beiden noch eben Kidneybohnen holen. Bis wir dann zum Essen kamen, war es 10 pm. Es schmeckte hervorragend! Nicht zu scharf und nicht zu lau.

Als Nachtisch bekamen dann Jon und Cath einen Martini (HologrammI serviert. Anscheinend hatten wir genau das Richtige erwischt. Jon war hin und weg.

Kurz darauf kam noch John (von der Bahn) vorbei und holte sich sein Portion Chili ab.

Und dann kramte Jon seine Urlausphotos hervor. 18*36!!! Wir brauchten zwei Stunden! Jon hatte nämlich zu Weihnachten eine super Kamera bekommen und die mußte er auf Korfu ausprobieren.

Nur gut, daß wir schon vorher unsere Sachen zusammengepackt hatten (Wir wollten nämlich die Rucksäcke da lassen und nur noch das nötigste mitnehemn und dann Sonntag Nacht nochmal in Reading bleiben um von dort Montag Morgen nach Hause zu fahren).

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