London – Westminster Cathedral, das Museum of Mankind und die National Gallery

Die Tage zuvor war das Wetter sehr schön, mit Temperaturen bis 25°C. Als wir an diesem Morgen aufwachten blickten wir dagegen in einen bewölkten Himmel. Und im Laufe des Tages bekamen wir auch einige Regenschauer ab.

Da es Sonntag war, gönnten wir uns erstmal eine halbe Stunde mehr Schlaf. Nach dem Frühstück ging es dann zur Messe in der katholischen Westminster Cathedral. Und da war ich dann wortwörtlich mit meinem Latein am Ende.
Die Messe wurde vom Bischof gehalten. Da die Akustik dort miserabel ist, hatte ich leichte Schieirigkeiten der Predigt zu folgen.

Nach der Messe machten wir uns dann auf die Suche nach etwas essbarem, das nicht McDonald’s hieß und liefen promp in die falsche Richtung. eine halbe Stunde lang weit und breit kein Restaurant. Also sind wir mit dem Bus erstmal zurückgefahren. In allen Restaurants, in denen wir bis jetzt waren, war übrigens die Bedienung nicht im Preis enthalten. Es ergab sich also das Problem: wie bringt man das Trinkgeld an den Mann / die Frau.

Am Tag zuvor hatten wir es nicht geschafft ins „Museum of Mankind“ (Völkerkunde) zu kommen. Dafür aber jetzt. Dieses Museum zeigt ständig wechselnde Ausstellungen über außereuropäische Völker. Diesmal war zusehen.

  • Eine Ausstellung über Eskimos in Kanada (von denen übrigens nur eine verschwindende Minderheit jemals ien Iglu von innen gescehen hat)
  • Mexikanischer Türkisschmuck (Vielleicht sogar ein Teil der Geschenke Montezumas an Cortes)
  • Madagaskar
  • und das Dreamland der australischen Aboriginals.

Nach einer Pause im Green Park nahebei (die Sonne schien sogar) ging’s dann weiter Richtung National Gallery. Dort wurde eine Ausstellung französischer Gemälde (von Watteau bis Mattisse) aus Rußland gezeigt. Leider war es dort ziemlich voll und man konnte sich nicht so recht in die Nilder vertiefen.

Die National Gallery liegt übrigens direkt am Trafalgar Square und dort gibt‘ wirklich Tauben in Massen.

Zurück in der Jugendherberge brauchten unsere Füße erst mal dringend Entspannung.

Abends um acht sind wir dann noch ins Kino gegangen. „Broadcast News„, zwar schon etwas älter, aber dafür hatte ich den noch nicht gesehen. Der Film war nicht schlecht, aber man muß ihn nicht umbedingt gesehen haben.

Noch etwas zum Museum of Mankind: Dort habe ich einen der Glasschädel, über die auch in einem meiner Bücher berichtet wurde, gesehen, und zwar den der echt aussieht.

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