Aberdeen grau in grau

An diesem Tag verzichteten wir auf das Frühstück, um halbwegs früh aufbrechen zu können. Heute sollte es nach Aberdeen gehen. Glücklicherweise war nur eine halbe Meile von der Jugendherberge entfert ein weiterer Bahnhof, von dem wir ebenfalls abfahren konnten. Frühstück gab’s also erst im Zug.

Unser Gepäck liessen wir am Bahnhof zurück und erkundeten die Stadt. Aberdeen war eine echte Enttäuschung. Die Stadt ist ganz aus Granit gebaut – ein Bild grau in grau, das Auge sehnt sich nach etwas Grün. Das einzige etwas interessante war ein anthropologisches Museum, das wir per Zufall in der Universität entdeckten. Dort wurden Verhaltensweisen alter bzw. eingeboreren Völker der heutigen „Zivilisation“ gegenübergestellt. Teilweise recht interessante Vergleiche.
Aber nur allein deswegen lohnt es sich wirklich nicht, in Aberdeen zu halten.

Die Jugendherberge liegt zwar ziemlich außerhalb, dafür hält aber der Bus direkt davor. Bis jetzt konnte man in allen Herbergen, wo wir waren, Abendessen oder Frühstück bekommen . Hier blieb uns nichts anderes übrig, als selber zu kochen.

Wir wärmten uns also eine Dose Nudeln auf. Nach dem Essen probierten wir eins der Spiele aus, die dort lagen und wurden von einem Mädchen aus Stuttgart angesprochen. Mit ihr haben wir uns dann bis halb zwölf  über England, Schottland, Schule und Uni unterhalten.

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